Fakten zum Wärmedurchgang

Durch den Versatz der einzelnen Ebenen ist der Wärmedurchgang durch das HarKun-Wandelement gleichmäßig verteilt, siehe CAD HarKun Wandkonstruktion. Er ist durch die gesamte Konstruktion kaum geschwächt wie bei einer durchgehenden Balkenlage mit geringerem Dämmwert. Die einzelnen Stützen sind hauptsächlich in Dämmmaterialien eingebettet.

Es besteht die Möglichkeit unterschiedliche Dämm- und Massespeicherschichten anzuordnen – je nach klimatischen Verhältnissen. Zudem können Dämmmatten und Schüttgut miteinander kombiniert werden. Im Speziellen besteht die Möglichkeit Dämmung und Putzträger in einem Arbeitsgang zu installieren.

Bei Verwendung von Naturmaterialien ist dabei die ideale Kombination von Diffusion der Gase und Kapillarität der Feuchte zu erzielen. Die Erfahrungen im Strohballenbau zeigen auf, dass unter Verwendung einer derartigen Konstruktion die Wärmeverluste durch Lüftungsbedarf auf ein Minimum reduziert werden.

So ist zu erklären, wie ohne Lüftungsanlagen und Dreifachverglasungen bei geringerem rechnerischen Dämmwert von ca. 0,15 W/m²K der Gebäudehülle der Passivhausstandard erreicht werden kann.

Mehr zu dem Thema unter dem Exkurs: Passivhaus