Ökologische Baustoffwahl

Wie oben beschrieben, ist eine offene Konstruktion mit Naturbaustoffen langfristig unempfind­licher, robuster und zukunftssicherer. Die in der Beschreibung genannte Grundkonstruktion einer Gebäudehülle bietet die Möglichkeit, eine unspektakuläre Verschiebung der Baustoffauswahl zu Gunsten der natürlichen, nachwachsenden, wiederverwendbaren und später kompostierbaren Materialien zu erreichen, ohne an der Modernität zu rütteln.
Besonders vorteilhaft: das für HarKun-Wandelemente geeignete Material kann ohne aufwendige Vorfertigung als kaum veränderter Rohstoff direkt benutzt und kombiniert werden. Als Beispiele seien genannt:

Pflanzenfasern verschiedener Länge und Güte
aus Stroh, Holz, Hanf, Gräsern, Laub, Flachs, Kork, Schilf, Baumwolle, Seegras, Chinagras, Mais, Getreidespelzen, Torf, Moose, Lupinen, Wurzeln, Algen, Rinde, Bambus, Jute, Sisal, Kokos, Kirschkerne, Weidenruten, Haselnusssträucher, Sonstige und Pflanzen Mischungen oder Erzeugnisse wie Schilfrohrmatten, Strohmatten, Strohballen, Bastmatten, Jutematten oder Gewebe, Kleiderreste, Wäsche, Stoffe, Säcke aus Naturfasern, Furniere, Sperrholz, Bretter, Bohlen, Latten, Paletten, Holzweichfaserplatten, Hanfdämmmatten, Papierzellulose, Seile, ect.

Pflanzlich erzeugte Stoffe
wie Stärke, Gluten, Baumharze, Lignin, Pflanzenöle, Kokosfett, Carnaubawachs, ect.

Tierische oder tierisch erzeugte Materialien
wie Tierhaare, Leder, Wolle, Därme, Milch, Kasein, Molke, Horn, Knochen, Dung, Fischknochen, Schellack, Bienenwachs, Wollfett, etc.

Mineralische Stoffe
wie Ton, Lehm, Kalk, Gips, Betonit, Kieselgur, Muschelkalk, Asche, Erdpigmente, Eisenoxide, Schiefer, Sandstein, Granit, Bims, Marmor, Flusskies, Sand, Silikate, Feldsteine, Trass, Lava, etc.